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e-Learning and the Social Shaping of Technology

December 3rd, 2007 by Graham Attwell

If you are interested in the ideas behind my presentation at Online Educa Berlin, I have written several papers around the theme of Web 2.0 and Personal Learning Environments.

One was posted in a previous entry on the Wales Wide Web here.

A more in depth exposition of the ideas is contained in a paper called ‘E-Learning und die soziale Gestaltung der Technik’ – “e-Learning and the Social Shaping of Technology”. I am trying to find an English version of this paper. for those of you who can read German here is the introduction to the paper and a link to a download for the full paper.

Der Diskurs um die “Wissensgesellschaft”, so wie er seit mittlerweile vier Jahrzehnten in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit geführt wird, war von Beginn an mit technikoptimistischen Annahmen verknüpft. Dabei haben in der Frühphase des Wissensgesellschaftsdiskurses die Sozialwissenschaften und die technisch ausgerichteten Wissenschaften wie Ingenieurswissenschaften oder Maschinenbau eine zentrale Rolle gespielt (Bell 1973). Während die technischen Anwendungswissenschaften mühelos nahezu jede Idee in die Praxis umzusetzen schienen, versprach man sich von den Sozialwissenschaften die Expertise, Gesamtgesellschaften so effizient steuern und planen zu können, dass selbst die kapitalistische oder real-sozialistische Verfasstheit der sozialen Einheiten eine untergeordnete Rolle spielte (Richta & Kollektiv 1972; Touraine 1972). Dieser technikoptimistische Zug hat sich bis heute gehalten, allerdings in stark modifizierter Form. Es sind nunmehr weniger die Wissenschaften selbst als die Potenziale der technisch vermittelten Medien, die die Fortschrittsprojektionen nachhaltig anregen. Eine überragende Bedeutung besitzt die Schlüsseltechnologie Computer im Zusammenhang mit dem Medium Internet. In dem vorliegenden Beitrag soll es um eine besondere Variante der Fortschrittsprojektionen gehen, die mit dem Computer und dem Internet verbunden werden: um das elektronisch gestützte oder elektronisch basierte Lernen, das so genannte E-Learning.
E-Learning ist eine relativ neue Technologie, und daher steckt auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema noch in den Kinderschuhen. Dennoch gibt es mittlerweile eine umfangreiche Literatur zum Thema, und Lernen mittels neuer Medien wird zunehmend als eigenständige Disziplin anerkannt. Die überwältigende Mehrheit der einschlägigen Studien, und zwar sowohl die affirmativen/optimistischen wie die skeptischen, ist jedoch, bezogen auf die Technologie selbst, deterministisch, d.h. befasst sich nur mit deren Potentialen und Auswirkungen auf Bildung und Lernen, anstatt auch umgekehrt die Einflüsse des Lernens und Lehrens auf die Technik ins Auge zu fassen.

Der vorliegende Aufsatz geht von der Annahme aus, dass sowohl die Technologien selbst als auch ihre Anwendungen durch politische und soziale Prozesse geformt werden. Wenn Lernen ein sozialer Prozess ist, dann muss jede Überlegung über die Entwicklung und die Auswirkungen des E-Learning und seiner Technologien auch die sozialen, ökonomischen und kulturellen Prozesse und Diskurse mit einbeziehen, welche an der Entwicklung und Implementierung der neuen Technologien im Bildungsprozess beteiligt sind.

Dieser Aufsatzgeht davon aus, dass drei dominante Diskurse die Entwicklung und Implementierung des E-Learning geprägt haben, nämlich zunehmende Warenförmigkeit und Privatisierung von Bildung sowie drittens ein verkürzter Diskurs über lebenslanges Lernen, welche ihrerseits wieder auf allgemeineren Diskursen rund um Globalisierung und die Privatisierung des Wissens basieren.
Der Artikel beinhaltet zum einen eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten des E-learning, aber auch mit Konzepten des informellen Lernens, so wie sie sich im Diskurs über E-learning finden lassen. Ferner wird auf Ergebnisse empirischer Forschung zurückgegriffen, die im Rahmen internationaler, EU-finanzierter Projekte erfolgte. Diese Diskurse werden im folgenden nachgezeichnet um anschließend an einigen Beispielen zu zeigen,wie sie die Entwicklung und Anwendung von E-Learning-Technologien in den jeweiligen Anwendungsfeldern beeinflußt haben.
Die Entwicklung des Kapitalismus und kapitalistischer Gesellschaften jedoch stellt sich widersprüchlich dar, nämlich als dialektischer Entwicklungsprozess und als (Klassen-)Kampf. Obwohl also bestimmte Diskurse die derzeitige Periode des Kapitalismus sehr wohl dominieren und auch die Entwicklung der E-Learning-Technologien geprägt haben, gibt es alternative und widersprüchliche Trends. Einige Kommentatoren verweisen etwa auf das E-Learning als eine Technologie mit potentieller (sozialer) Sprengkraft. Außerdem mehren sich die Hinweise darauf, dass die Lernenden selber die Technologien in anderer Weise und für andere Zwecke als die ursprünglich vorgesehenen benutzen. Zur Illustration dieser Entwicklung werde ich auf die Ergebnisse einer von der EU-Kommission finanzierten Studie über den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien beim Lernen in kleinen und mittleren Unternehmen zurückgreifen. Abschließend wird der Aufsatz der Frage nachgehen, wie sich diese neuen Gebrauchsweisen von Technologie auf Bildung im digitalen Zeitalter und Möglichkeiten des Engagements in einer zivilen Gesellschaft auswirken könnten.

E-Learning und die soziale Gestaltung der Technik

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    News Bites

    From a Jisc press release:

    Over 14,000 items of archived TV footage from 17 European countries are now available via the EUscreen online portal for teaching, research and general interest.

    EUscreen – the result of a collaboration between 36 partners across Europe – provides a rich insight into Europe’s television heritage with content dating from the 1920s to the present day.

    The portal includes rare footage and commentary on key events in history, including a 1962 interview with Martin Luther King about racial discrimination in the US.

    John Ellis, Professor of Media Arts at Royal Holloway and principal investigator on the EUscreen project, said: “This is a valuable resource for anyone interested in social history or indeed TV history, as it brings together tens of thousands of clips from across Europe. The portal is available to anyone (not only academics) and it is very easy to get absorbed and spend hours browsing all of the footage.”

    The expansive footage has also proved popular as a learning aid for foreign language students, with clips available in 14 languages.

    By the end of September 2012, there will be around 30,000 items of digital content freely available on the portal as the European providers continue to add carefully selected material.

    Explore the EUscreen footage


    Open online seminar

    Jisc are hosting an open, online seminar on ‘Making Assessment Count (MAC)’ on Friday 3rd Feb – 1-2pm. The presenters are Professor Peter Chatterton (Daedalus e-World Ltd) and Professor Gunter Saunders (University of Westminster).

    The mailing for the seminar says” “The objective of Making Assessment Count is primarily to help students engage more closely with the assessment process, either at the stage where they are addressing an assignment or at the stage when they receive feedback on a completed assignment. In addition an underlying theme of MAC is to use technology to help connect student reflections on their assessment with their tutors. To facilitate the reflection aspect of MAC a web based tool called e-Reflect is often used. This tool enables the authoring of self-review questionnaires by tutors for students. On completion of an e-Reflect questionnaire a report is generated for the student containing responses that are linked to the options the student selected on the questionnaire.”

    You can find out more ans sign up for the seminar at  http://jiscmac.eventbrite.co.uk/


    EC-TEL 2012

    The EC-TEL 2012: Seventh European Conference on Technology Enhanced Learning 21st Century Learning for 21st Century Skills takes place on 18-21 September 2012 at Saarbrücken in Germany.

    The focus for the conference includes:

    - How can schools prepare young people for the technology-rich workplace of the future?
    - How can we use technology to promote informal and independent learning outside traditional educational settings?
    - How can we use next generation social and mobile technologies to promote informal and responsive learning?

    The deadline for proposals is April 2.


    Visitors and Residents

    David White (University of Oxford) and Dr. Lynn Silipigni Connaway (OCLC) have been attracting quite a stir with their JISC-funded work on Visitors and Residents: What Motivates Engagement with the Digital Information Environment?, being undertaken as part of the Developing Digital Literacies programme webinar series.

    Slides, audio and a recording of the Blackboard Collaborate session where they presented some of the findings of their work can be found at http://bit.ly/jiscdiglitvr.


    ECER 2010

    The keynotes, videos, radio shows and interviews from the ECER 2010 Conference in Helsinki:

    On the ECER 2010 website.

    Taccle handbook for teachers order form

    Here you find the Taccle handbook for teachers order form.

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